HARIOLF-GYMNASIUM ELLWANGEN

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Drama von Mario May erhält beim Wettbewerb „Christentum und Kultur“  ersten Preis
 

Freiburg / Karlsruhe / Rottenburg / Stuttgart. Mario May, Schüler des Hariolf-Gymnasiums Ellwangen, erhielt mit seinem Drama „Sohn des Unglücks – Ein dramatischer Ernstfall“ den ersten Preis beim Wettbewerb Christentum und Kultur. Am 18.01.2018 wurde die Arbeit durch Erzbischof Stephan Burger im Rahmen einer festlichen Preisübergabe in der katholischen Akademie Freiburg gewürdigt. 

Zum 15. Mal wurde der Wettbewerb „Christentum und Kultur“ von den Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg, der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart ausgeschrieben. Der Wettbewerb richtete sich an alle Schülerinnen und Schüler der Kursstufe der allgemeinbildenden und der beruflichen Gymnasien. Im Schuljahr 2016/2017 nahmen 65 Schülerinnen und Schüler an diesem Wettbewerb teil. Die Jury bestandaus Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft, Forschung und Kultur aus dem Ministerium, den Regierungspräsidien und den Kirchen. 

Zur Preisverleihung 2018 begrüßten Susanne Orth, Ordinariatsrätin und Leiterin der Hauptabteilung Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg, Christoph Schneider-Harpprecht, Oberkirchenrat der badischen Landeskirche, sowie Thomas Hecht, Abteilungsdirektor im Regierungspräsidium Freiburg, die Festgäste.

Der Freiburger Erzbischof verwies in seiner Festrede darauf, dass das Christentum an der kulturellen Gestaltung der Welt stark beteiligt sei und dankte den Schülerinnen und Schülernfür ihre Teilnahme am Wettbewerb, mit der sie den Diskurs zwischen Religion und Gesellschaft, aber auch zwischen Christentum und Kultur am Leben erhalten und weiterentwickeln würden. 

In seiner Rede stellte Mario May zusätzlich den Bedarf eines christlichen Glaubens für die Zukunft des menschlichen Zusammenlebens dar.

Das 160-seitige Drama „Sohn des Unglücks“, mit dem Mario May die Jury überzeugte, handelt von dem Protagonisten Benjamin Stein, der sich vom Christen zum IS-Kämpfer radikalisiert. In seiner Kindheit vom Vater verlassen und von der antiautoritären Erziehung der Mutter verunsichert, sucht Benjamin Halt in den Regeln eines radikalen Islams. Durch die Reaktion seines Freundes Arian, der in Benjamins Geliebt Anastasia verliebt ist und das Zusprechen eines islamistischen Predigers fühlt er sich bestätigt. Die Katastrophe in den letzten Szenen ist unausweichlich und zeichnet sich in den Streitgesprächen und Dialogen ab. Das ganze Drama steht in einer bewusst gewählten altdeutschen Sprache, wie sie bei Werken von Schiller zu finden ist, und erinnert den Leser und Zuschauer, dass es sich um einen fiktionalen „Ernstfall“ handelt, den es real so nicht gibt, aber geben könnte. In Form einesklassischen fünfaktigen Dramas gelang es Mario May so, die aktuelle Problematik um die Radikalisierung im Islam philosophisch, religionsgeschichtlich, politisch, soziologisch und literarisch in ein ansprechendes und elektrisierendes Gesamtwerk auf völlig neue Art und Weise einzuarbeiten.

Mit vielen Lobesworten wurde die Arbeit von Mario May gewürdigt. Der mit 500 Euro dotierte erste Preis sei mehr als verdient, so die Jury. Zudem wird der Preisträger bei einem Studienwerk (Cusanus oder Villigst) als Stipendiat vorgeschlagen.

Im Rahmen des Wettbewerbs wurde auch ein weiterer erster Preis, ein zweiter Preis und zwei dritte Preise vergeben. 

 

 

1. Platz beim Wettbewerb "Christentum und Kultur"

Mario May (J2) ist für den Jahrgang 2016/17 beim Wettbewerb "Christentum und Kultur" für einen ersten Platz nominiert. Die Preisverleihung findet am 18. Januar 2018 in Freiburg statt. Zum Thema "Im Namen Gottes? Radikalisierung in den Religionen" hat Mario ein Theaterstück geschrieben. Dieses trägt den Titel "Sohn des Unglücks- ein dramatischer Ernstfall". Er gewinnt einen Preis von 500 Euro und wird bei einem Studienwerk (Cusanus oder Villigst) als Stipendiat vorgeschlagen. Wir gratulieren Mario ganz herzlich zu seinem Erfolg!

 

Foto: Marion Rothenbach

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