Leitbild Hariolf Gymnasium
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Musik

„Mit Musik geht alles besser“ 

 Die Überlegung, in welchen Lebensbereichen unserer Schülerinnen und Schüler Musik eine Rolle spielt und die Auseinandersetzung mit der Frage, wie wichtig sie im Alltag ist, steht bei uns schon ganz am Anfang im Unterricht der Klasse fünf.

Im Laufe der Gymnasialzeit gehen wir dieser Frage und auch der Frage, warum das so ist, genauer auf den Grund. Die drei Kompetenzbereiche Musik gestalten, Musik hören und verstehen sowie Musik reflektieren [1] bieten drei Ebenen der Auseinandersetzung mit Musik in all ihren Facetten:

Bei uns wird also allererstens Musik gemacht: Wir experimentieren mit Klängen und Geräuschen und entdecken die Stimme als Instrument. Im Instrumentalunterricht, der in den Klassen fünf und sechs zusätzlich zum „normalen“ Musikunterricht angeboten wird, darf jeder Schüler unter der Anleitung kompetenter Instrumentallehrer ein Instrument erlernen: Querflöte, Klarinette, Geige, Cello, Saxophon, Gitarre, Keyboard und Schlagzeug werden derzeit angeboten. Im Kleingruppenunterricht werden Grundlagen erlernt, die im Zusammenspiel mit den Klassenkameraden im bunten Klassenorchester in Spielfreude und ästhetische Erfahrung umgesetzt werden.

Weitere Möglichkeiten sich musikalisch auszuprobieren bietet unser Musik-AG-Bereich mit Chor und Instrumental-AG, sowie ein voll ausgestatteter Bandraum, in dem die Schülerinnnen und Schüler in verschiedenen Bandformationen von Folk bis Heavy Metal auch selbständig proben können.

 Die positiven Auswirkungen der praktischen Auseinandersetzung mit Musik sind im Übrigen nicht auf unseren Musikunterricht beschränkt: Das Musizieren mit Stimme oder Instrument stärkt nicht nur die Klassengemeinschaft sondern auch die Persönlichkeit eines jeden einzelnen. Wer sich vor der Klasse musikalisch „Gehör verschafft“, der wird auch vor Referaten und Vorträgen in anderen Fächern nicht zurückschrecken. Und dass Musizieren außerdem schlau macht, wissen Wissenschaftler schon lange! [2]

Beim zweiten Kompetenzbereich Musik hören und verstehen geht es darum, musikalische Kunstwerke kennen- und wertschätzen zu lernen, darum, sich auf neues, vielleicht ungewohntes, einzulassen und auf ganz verschiedene Weise einen Zugang zu Musik zu bekommen.

Die dritte Säule des Musikunterrichts ist die Reflektion: sich mit Musik tiefgründig auseinandersetzen, Zusammenhänge begreifen, Musik im Kontext betrachten und bewerten.

Den beiden Musiklehrern am HG, Antje Kühnle und Maik Wollenhaupt, liegt es am Herzen, durch  einen ganzheitlichen Ansatz, also das harmonische Zusammenspiel dieser drei Kompetenzbereiche, einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler zu leisten.

 

[1] vgl. Bildungsplan für die allgemeinbildenden Gymnasien 2004, S. 270

[2] nachzulesen etwa beim Hirnforscher Manfred Spitzer: Musik im Kopf. Musizieren, Verstehen, Erleben im neuronalen Netzwerk, 3. Auflage, Schatthauer, F.K. Verlag, 2004

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